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Rosige Gartenschätze im Sommer: mit der richtigen Pflege zu blühfreudiger Rosenpracht

Rosenpracht
Selbst gezogene Schnittrosen in Kombination mit anderen Gartenschönheiten regen zur kreativen Gestaltung einzigartiger Blumensträuße an. Foto: djd/www.rosen-tantau.com/Stefan Schulze

(djd). Der Sommer ist die Zeit, in der sich Rosenfreunde am Ergebnis ihrer Pflegearbeiten besonders erfreuen können. Denn jetzt schmückt üppige Blütenpracht den Garten. Und je nach Sorte kann man Freunde oder die Familie mit einem selbst gezogenen Schnittrosenstrauß überraschen. Ein bisschen Hege und Pflege benötigt die sonnenliebende Rose aber auch in der warmen Jahreszeit.

Gießen nicht vergessen

Rosen sind durchaus trockenresistent, dennoch sollten sie bei trockenen Wetterlagen alle zwei bis drei Wochen durchdringend gewässert werden. Ein kleiner Erdwall rund um die Pflanze verhindert, dass das Wasser wegläuft, bei längeren Trockenperioden lockert man den Boden mit einer Rosengabel auf. Die Blätter sollten beim Gießen trocken bleiben, um keinen Pilzbefall zu riskieren. Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser ist optimal.

Sommerschnitt fördert Blühfreude

„Der Sommerschnitt sorgt für üppigen und blühfreudigen Austrieb“, erklärt Susanne Rattay von Rosen Tantau. Verwelkte Blüten sollen regelmäßig ausgeschnitten werden. „Das regt den Rosenstock an, neue Blütenknospen zu treiben und verhindert, dass er zu früh Hagebutten bildet“, so Susanne Rattay. Weitere Pflanz- und Pflegetipps sowie Roseninspirationen gibt es unter www.rosen-tantau.com. Die regelmäßige Entfernung sei zudem eine Pflegemaßnahme, die vor der Verbreitung von Pilzerkrankungen wie dem Grauschimmel schützt.

Schnitte richtig ansetzen

Bei Edelrosen wird die alte Blüte rund einen halben Zentimeter oberhalb des nächsten reifen Fünferblatts abgeschnitten. Bei Beet-Strauch- und Kletterrosen mit Dolden entfernt man zunächst nur die verblühten Einzelblüten. „Wenn die ganze Dolde verwelkt ist, dann gilt die Schnittregel der Edelrose: ein halber Zentimeter über dem folgenden Fünferblatt“, sagt die Expertin.

Sonnige Aussichten für Privatanleger: Auch sie können von solchen riesigen Solarparks profitieren. Foto: djd/EUSOLAG/Getty Images/abadonian


Kraftnahrung für die Blühtage

Nach dem ersten starken Blühflor verträgt die Rose eine Düngergabe. Ideal sind schnell verfügbare spezielle Rosendünger, „zwei Drittel der auf der Packung angegebenen Menge ist normalerweise ausreichend“, so der Rat von Rattay. Das Düngemittel sollte eingeharkt oder eingegrubbert werden, damit es der nächste Regen nicht wegspült. Gedüngt werden sollte nur bis in den Juli hinein, denn die Pflanze benötigt die Nährstoffe für die Knospenbildung. Sie hat danach noch genügend Zeit für die Ausreifung der Triebe.

Verbesserung der Winterhärte

Zum Sommerende verbessert eine Gabe von Kalimagnesia oder Patentkali die Winterhärte der Rosenpflanze. Sie kann Ende August oder Anfang September in den Boden eingeharkt werden und lässt das Holz schneller ausreifen und aushärten. So ist es besser auf kalte Wintertage vorbereitet.

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